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Mah-jong?

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Spielregeln

Ein Strategiespiel der Chinesen

Mah-Jong ist ein uraltes chinesisches Gesellschaftsspiel für Personen jeden Alters. 3-4 Personen spielen zusammen. Mit 144 Spielsteinen geht es darum möglichst raffiniert und schnell zu kombinieren und Mah-Jong zu erspielen.
Dabei ist wie im wahren Leben Glück und Können gefragt.
Mit zunehmendem Spielen wird der Einzelne erfahrener und kann so das Glück beeinflussen. Mah-Jong ist in China was bei uns das Jassen, wenn's nicht zu verbissen gespielt wird, eine unterhaltende, Geist anregende, gesellschaftliche und gemütliche Auszeit vom hektischen Alltag. Der Spassfaktor ist garantiert.



                           .......                                        Bambus 1-9                

                           .....                                Kreise      1-9

                            .....                    Zeichen   1-9 

                                                                                    3 Drachen    

                             Grüner, Roter + Weisser

                                                                            4  Himmelsrichtungen      

                           Osten, Westen, Süden + Norden     

Im ganzen gibt es 144 Steine, die Originalsteine waren aus Bambus.
Heute sind sie aus Kunststoff oder sonstigem Material.

Ein chinesisches Spiel mit königlichen Wurzeln

Am 26. Mai 1997 wurde auf Initiative des bekannten Drogisten Georges Zeller im renovierten Spycher in Rumisberg der erste schweizerische Mah-Jong-Club gegründet.

Mah-Jong ist ein uraltes chinesisches Gesellschaftsspiel. Das genaue Alter des Glücks- und Kombinationsspiels aus Asien ist unbekannt. Die Chinesen behaupten, dass das Mah-Jong-Spiel schon vor 4000 Jahren in China, zur Zeit der ersten Dynastie (Shang - Dynastie), von Königen und höheren Kasten gespielt wurde. Sie hüteten das Spiel wie ein Geheimnis. Erst durch die vielen politischen Umwälzungen gelangte das Spiel unters chinesische Volk.

Zur Zeit der Ming - Dynastie (1368 bis 1644) wurde Mah-Jong zum Nationalspiel der Chinesen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts brachte der Amerikaner Joseph Babcuck das Spiel nach Amerika. Von Amerika gelangte Mah-Jong rasch nach Europa und Japan.

Schnell, aber überlegt

Mah-Jong wird mit drei bis vier Personen gespielt. Der Reiz im Mah-Jong liegt im schnellen, aber überlegten Spiel. Ein Spiel enthält 144 Ziegel (Steine), auf welchen verschiedene Motive aufgedruckt sind. Die Ziegel bestehen aus der Kreise-, Zahlen- (Zeichen), Bambus-, Drachen-, Winden-, Blumen- und Jahreszeitengruppe. Neben den 144 Ziegeln weist ein Spiel, Spielmarken oder Rechenstäbchen auf. Am Ende einer Mah-Jong-Partie müssen die Gewinnsummen errechnet werden. Die zwei bis drei Würfel, welche viel kleiner als bei uns sind, werden nur bei Beginn des Spiels benötigt. Sie dienen zum Auswürfeln des Spielleiters und zum Durchbrechen der Mauer.

Jeder Spieler erhält 13 Ziegel, der Spielleiter 14. Ziel des Spiels ist, möglichst schnell ein Mah-Jong, ein möglichst wertvolles Spielbild, mit seinen 13 Ziegeln zu erreichen. Wenn ein Spieler "Mah-Jong" ruft, kann es durchaus sein, dass er zwar ein Spielbild komplett hat, dass aber seine Gegenspieler mit ihren noch unfertigen Bildern viel mehr Punkte erreichen. Man kann zwischen 100 und 10000 Punkte erzielen. Laut Georges Zeller gibt es Tausende von Möglichkeiten, Mah-Jong zu rufen. Trotzdem sei dieses Kombinationsspiel weniger anstrengend als Schach. Mit Mah-Jong werde die Konzentrationsfähigkeit und das kreative Denken gefördert, meint der ehemalige Solothurner Drogist.